Bürgerempfang in Singen

Bürgerempfang in Singen

Bürgerempfang in Singen

  • 18. Januar 2019

Am gestrigen Freitag Abend lud die Stadt Singen zum Neujahrsempfang in die Stadthalle Singen. Oberbürgermeister Bernd Häusler begrüßte die über tausend Anwesenden um 19 Uhr nach einem Film der den kulturellen Schwerpunkt „Singen im Takt“ im Jahr 2018 nochmal Revue passieren lies. Ein erster Dank ging bereits hier an die Organisatoren, die Vereine, Chöre und Musiker die „Singen im Takt“ erst ermöglichten.

Als einen bereits jetzt wichtigen und zunehmend wichtigeren Schwerpunkt für die Stadt Singen (Hohentwiel) nannte Bernd Häusler die Kultur. So findet in 2019 ein zwei-tägiges Burgfest statt um das 50 Jährige Jubiläum des Tages zu feiern, an dem der Hohentwiel, seines Zeichens Singener Hausberg, an die Stadt Singen fiel. Aber auch sonst hat Singen kulturell bereits viel zu bieten. So werden die zahlreichen Museen genannt, die Stadthalle Singen (Kultur und Tourismus Singen) als Veranstaltungsort, die Singener Fasnet, den Jazzclub Singen der mittlerweile über 400 Mitglieder aufweisen kann und dieses Jahr sein 30 jähriges Jubiläum feiert und vieles Weiteres. Auch in diesem Jahr steht eine weitere Bereicherung der Kulturlandschaft der Stadt bevor, so wird das Mac 2 Museum im ersten Halbjahr diesen Jahres eröffnet. Ein großer Dank geht an das Engagement der Inhaber von MAC Museum Art & Cars und Mac 2.

„In Singen brummt’s“, fährt der OB fort und verweist auf die vielen Bauprojekte die gerade quer durch Singen im werden sind, so zum Beispiel ist das CANO, welches 2020 seine Pforten öffnen soll, nun nach langen Diskussionen und vielen Hindernissen im Bau. Ebenfalls wird der Bahnhofsvorplatz als neue Drehscheibe für den ÖPNV umgebaut und für den Tunnel zwischen Bahnhof und Maggi sind Maßnahmen angedacht um die Sicherheit für Menschen und Technik zu verbessern. In der Innenstadt sollen nach und nach weitere Straßen im Stil der Hegaustraße umgebaut und somit modernisiert werden.

Eine erneuerte Innenstadt stellt jedoch auch neue Herausforderungen. Der Appell des OB’s geht an die Einstellung der Bürgerinnen und Bürger an das Thema „Müllentsorgung“. So sind alleine im letzten Jahr 850 Tonnen Müll achtlos auf die Straßen geschmissen worden obwohl die Anzahl der Mülleimer in jüngster Vergangenheit drastisch erhöht wurde.

Bereits im Jahr 2018 sind einige Projekte fertiggestellt worden oder stehen kurz vor der Fertigstellung. Als Beispiele hierfür werden der Anbau an die Beethoven-Schule und die damit verbundene Einrichtung einer Gemeinschaftsschule und die Neubaugebiete im Singener Süden und in Bohlingen genannt. Für 2019 verspricht Bernd Häusler, dass es definitiv nicht langweilig wird. Auch hier gibt es viele Projekte die geplant sind. In der Nordstadt wird eine neue Kindertagesstätte gebaut, die Pestalozzi-Schule in der Südstadt wird ebenfalls zur Kindertagesstätte umgebaut, die Schulen sollen mit modernen Multimediageräten auf den neusten Stand gebracht werden, am Schotterparkplatz beim Hegau-Tower soll ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen, auf dem Gelände des ehemaligen „Conti’s“ soll gegen Ende des Jahres auch gebaut werden und so weiter. In den Fokus stellt er auch, dass die Stadtverwaltung in den letzten fünf Jahren den Bau von über 1000 neuen Wohnungen genehmigte, die teilweise bereits fertiggestellt sind und teilweise sich noch in Bau oder Planung befinden. Hierauf, so Häusler, könne man sich aber definitiv nicht ausruhen.

Beim sogenannten „Vektoring“ der deutschen Telekom steht Singen mittlerweile gut da und schafft es in vielen Teilen der Kernstadt eine gute Internetverbindung. Bedauerlicherweise findet die Offensive der Thüga Energie beim Thema Glasfaserausbau bei den Unternehmen sehr wenig Anklang. Der Appell hier an die Unternehmen ist dieser, dass es nun günstig ist und die Unternehmen dies nutzen sollen anstatt in einigen Jahren eine Nachrüstung in Auftrag zu geben und dann erheblich mehr Mittel dafür aufbringen zu müssen.

Beim Thema Verkehr hält der OB die Verdammung des PKW für den falschen Weg, so soll es ein breit gefächertes Angebot für den ÖPNV oder alternative Verkehrsmittel geben, man wird den Individualverkehr jedoch nicht zu sehr einschränken wollen. Als Beispiel für die Förderung der Nutzung des ÖPNV nennt er die neue Jahreskarte für den Singener Stadtbus, die auf einen Preis von 365 Euro, somit also von einem Euro pro Tag kommt. Das Anrufsammeltaxi fährt unterdessen zum Tarif des Stadtbusses die Bushaltestellen ab nach Ende des Fahrplans, auch dieses Angebot soll mehr in das Bewusstsein der Menschen rücken. Ebenfalls wird ein Pilotprojekt gestartet und eine Fahrradstraße von der Bruderhofstraße in der Nordstadt zur Bahnhofsstraße in der Innenstadt eingerichtet.

Zum Thema soziales wird die ärztliche Versorgung hervorgehoben, die auch weiter in Praxen sichergestellt werden müsse. Hierfür muss die Stadt sich Konzepte einfallen lassen, wie man die Niederlassung von Ärztinnen und Ärzten für selbige attraktiv gestalten kann um einem Engpass vorzubeugen. Im Thema Kinderbetreuung hat die Stadt immer auf Qualität gesetzt, jedoch sei ein zunehmender Rückgang der Erziehungskompetenz der Familien festzustellen, was die Arbeit der Erzieher mehr und mehr von den Kindern alleine zusätzlich auf die Arbeit mit den Eltern ausweitet.

In Hinblick auf die Kommunalwahl im Mai diesen Jahres bedankt sich Bernd Häusler bei den ehrenamtlich engagierten Gemeinderäten, Ortschaftsräten und den Ortsvorstehern für die stets gute Zusammenarbeit selbst wenn es nicht immer einfach wäre. Derartiges ehrenamtliches Engagement sei Hauptpfeiler für eine funktionierende Gemeinde und eine lebenswerte Gesellschaft.

Im direkten Übergang geht es zur traditionellen Ehrung eines Singener Bürgers, der sich außerordentlich für die Gesellschaft in und um Singen eingebracht hat. Dieses Jahr geht die Bürgermedaille der Stadt Singen an Manfred Lange, ehemaliger Leiter des THW OV Singen. Der Oberbürgermeister würdigte die administrative Arbeit sowie einige Einsätze in Krisengebieten im Ausland und den Aufbau und Erhalt einer Jugendgruppe.

Nach der Rede des Oberbürgermeisters durfte das Publikum einigen Liedern der A-capella Gruppe „Die dramatischen 4“ (die eigentlich 5 sind) lauschen und sich von den Kunststücken des Schweizer Duo’s „Einz“ begeistern lassen.

Für Musikalische Unterhaltung sorgten im Vorfeld und nach dem Programm die Dieter-Rühland-Band mit schwungvollem Auftakt und Ausklang der Veranstaltung.

Auch wir wünschen allen Freunden und Mitbürgern ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr 2019. Beschwingt durch diesen Neujahrsempfang gehen wir optimistisch in das neue und arbeitsreiche Jahr und stehen weiter Gemeinsam für Singen.

Ansprechpartner für Pressevertreter

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Marcel S. Heimerl
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